Meine Kurztipps bei Krebserkrankungen

Nachdem ich sehr, sehr oft per Mail gefragt werde, wie ich meine Spontanheilung von Krebs denn bewerkstelligt habe (meine Geschichte könnt ihr hier nachlesen), möchte ich hier eine E-Mail veröffentlichen, die ich letzte Woche einem Krebserkrankten geschrieben habe. Hoffentlich kann sich der Eine oder Andere gute Anregungen mitnehmen.
landschaftDieser Text zeigt kurz und bündig einige Punkte auf, wie man seine Krebserkrankung positiv beeinflussen kann. Natürlich werden alle Themen nur gestreift und ich rege ausdrücklich dazu an, zu allen Bereichen zusätzlich eigene Recherchen anzustrengen und sich natürlich noch ausführlicher zu informieren.
In den nächsten Tagen werde ich auch noch eine Linkliste mit hilfreichen Büchern bei Krebs erstellen. Mehr dazu in ein paar Tagen.

 

Sehr geehrter Herr XXX,

vorab tut es mir sehr leid, dass Sie mit dieser Diagnose konfrontiert sind.
Ja, mir ging es damals ähnlich: die Fülle an Informationen hat mich fast erschlagen. Zudem propagiert der Eine das und der Andere schwört auf genau dieses und alles andere soll Humbug sein.
Was habe ich nun gemacht? Zuallererst habe ich nur noch mir selber vertraut: soll heißen, ich habe angefangen, Studien zu durchforsten (www.pubmed.com), und alles, was nachweislich keinen Schaden anrichtet, aber in Studien erfolgversprechend aussah, habe ich gemacht.
Zuallererst habe ich meine Ernährung komplett umgestellt: Ich habe auf vegan, zuckerfrei und vollwertig (also nur noch Vollkorn!), alles bio und sehr viel Rohkost, frische Sprossen, frischgepresste Säfte umgestellt. Krebszellen verwenden Zucker als Nahrung, darum zuckerfrei und vollwertig (Weißmehl wird wie Zucker verstoffwechselt).
Tierische Fette und Proteine beschleunigen das Krebswachstum: darum vegan. Zu diesem Thema kann ich Ihnen folgende Bücher empfehlen „China Study“ von Dr. med. Campbell, „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ und „Salvestrole: Die Antwort der Natur auf Krebs“. Essen Sie so viele Nahrungsmittel wie möglich, bei denen eine direkte Wirkung gegen Krebszellen nachgewiesen wurde (z.B. Kurkuma, Ingwer, Erdbeeren, Knoblauch, …).
Zudem habe ich dem Thema Entgiftung große Aufmerksamkeit geschenkt (hatte 6 Amalgampblomben und nachgewiesenermassen eine Quecksilbervergiftung) und zu diesem Zwecke habe ich täglich 60 Chlorella-Algen-Presslinge eingenommen. Diese entgiften den Körper von Schwermetallen, allerlei (Umwelt-)Giften, führen ihm zudem Antioxidantien, Chlorophyll, Spurenelemente, etc. zu und helfen, den Körper basisch zu halten. Zusätzlich habe ich jeden Tag 1 Liter Lapacho-Tee getrunken (hat eine sehr gute Wirkung gegen Krebszellen, tötet Viren und Bakterien und hilft, den Körper basisch zu halten).
Wenn Sie sich mit dem Stoffwechsel von Krebszellen auseinandersetzen, werden Sie zwangsläufig über den Milchsäurestoffwechsel von Krebszellen stossen: die Krebszellen umgeben sich mit einem extrem sauren PH-Wert in Form von linksdrehender Milchsäure. Diese kann man mit rechtsdrehender Milchsäure inaktivieren! Nehmen Sie täglich milchsauer vergorene Gemüsesäfte oder Gärgetränke (zB Vitabiosa, Rechtsregulat, Brottrunk, …) zu sich!
Zusätzlich brauchen Sie unbedingt Vitamin D. Dieses wird nur im Sommer vom Körper gebildet. Menschen mit niedrigem Vitamin D-Spiegel sterben früher an Krebs und erleiden schneller Rückfälle. Holen Sie sich ein gutes Vitamin D-Präparat aus der Apotheke, am besten in Pflanzenöl gelöst.
Sie brauchen Omega3-Fettsäuren: nehmen Sie täglich mindestens 1 TL kaltgepresstes Leinöl zu sich, besser mehr (im Kühlschrank lagern).
Kurkuma in Verbindung mit Pfeffer ist sehr gut: Nehmen Sie täglich mindestens 1 TL Kurkuma mit Pfeffer (!) zu sich.
Recherchieren Sie zu allem hier genannten und ergänzen Sie es gegebenenfalls mit anderen Mitteln, die Sie für gut befinden (zB Infusionen mit Vitamin C, Curcumin, Artemisin, Aromatherapie, Weihrauchkapseln, …).

Ich habe keinerlei alternativmedizinische Hilfe in Anspruch genommen, da ich einfach keinem Arzt mehr vertraut habe. Aber ich habe mich nicht nur um die körperliche Seite meiner Erkrankung gekümmert, sondern vor allem auch psychische Faktoren aufgearbeitet. Fragen Sie sich, was Ihnen die Krankheit bringt (und es hat IMMER einen Vorteil) und wozu Sie die Krankheit zwingt. Seien Sie bereit, das, wozu es sie zwingt, freiwillig zu tun (zB mehr auf sich achten, sich um sich selbst kümmern, gesunder Egoismus, …) und das, was Ihnen die Krankheit bringt, auch ohne Krankheit in den Alltag zu integrieren (zB nicht so viel Verantwortung, jeder kümmert sich um einen…), dann wird die Krankheit auch nicht mehr gebraucht.

Fangen Sie an, wieder leben zu wollen! Ich weiß, das klingt provokant, aber meiner Erfahrung nach, ist NIEMAND der Krebs bekommt, glücklich mit seinem Leben und die meisten haben innerhalb der letzten paar Jahre an irgendeinem Punkt gesagt: so will ich nicht mehr leben. Verändern Sie die Umstände so, dass Ihnen das Leben wieder lebenswert erscheint.

Fangen Sie an, sich selbst und anderen zu vergeben. Keiner hat Schuld. Egal, was Ihnen passiert ist und auf wen Sie wütend sind: befassen sie sich damit. Und verzeihen Sie, gerade auch sich selber.

Kämpfen Sie nicht mehr gegen die Krankheit: die Krankheit ist ihr Freund! Sie zeigt Ihnen, was nicht passt und bietet Ihnen eine große Chance zum Lernen, auch wenn der Lernprozess alles andere als einfach und schmerzfrei ist.

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit: geben Sie dem Kampf und damit dem Krebs nicht mehr die Energie (Aufmerksamkeit). Richten Sie ihr Denken auf Gesundheit aus. Im Buddhismus gibt es eine uralte Überlieferung, dass wenn man einen Gedanken 100.000 mal wiederholt, wird er Wirklichkeit. Versuchen Sie also, 100.000 mal in Gedanken zu wiederholen „Ich bin gesund!“. Tun sie das sooft es geht! Wenn sie den Gedanken in 100 Tagen 1000mal wiederholen, haben sie ihr Ziel erreicht.

Hören Sie auf, Ihre Beerdigung zu planen und zu überlegen, wem sie noch was sagen wollen, bevor sie sterben. Wann immer sie sich bei solchen Gedanken ertappen, ersetzen sie diese Gedanken durch ein emotionales Ereignis in der Zukunft, auf das sie sich freuen. Zb Hochzeit Ihrer Tochter (oder ihres Sohnes) und Sie führen die Braut zum Altar.

Fangen Sie an zu meditieren (gibt hier sehr viele Bücher zum Thema). Das gibt Sicherheit, macht sie zufriedener, lindert die Angst und stärkt nachweislich das Immunsystem.

Versuchen Sie, Liebe zu empfinden: denn nur die Liebe kann den Krebs besiegen. Dazu könnten Sie sich zB einfach selber in Gedanken ganz oft sagen: „Ich liebe von ganzem Herzen, bedingungslos“.

Sollten Sie Raucher sein, müssen sie natürlich mit dem Rauchen aufhören!

Das Wachstumsthema von Krebs, sollten Sie im Spirituellen erlösen. Wachsen Sie spirituell! Suchen Sie Gott (und zwar nicht unbedingt die kirchliche Auswertung, wenn Ihnen die nicht liegt). Fangen Sie an zu beten (ganz egal, ob sie daran glauben oder nicht) und bitten Sie Gott um Hilfe, um wieder gesund zu werden(!). Auch wenn sie nicht daran glauben, sollten sie dies tun, es gibt Studien, die belegen, dass Menschen, die selber beten eher gesund werden, als andere. Mag auch einfach nur eine psychologische Komponente besitzen, aber machen Sie es trotzdem.

Das sind jetzt sehr viele Informationen knapp formuliert, ich hoffe, Sie können damit etwas anfangen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass sie Ihr Schicksal in ihre eigenen Hände nehmen und selber aktiv tätig werden.

Haben Sie keine Angst. Das Leben ist schön.
Gerade im Angesicht des Todes.

Ich wünsche Ihnen, dass ihr Weg erfolgreich ist, und sie wieder gesund werden. Ich schicke Ihnen jedenfalls viel Kraft und Energie und Liebe.

Liebe Grüße,
Silke Gugenberger-Wachtler

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